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Gartentipps für die Umwelt in Rostock

Der Sommerausklang erlaubt es dem Hobbygärtner, seinen Garten weiterhin in vollen Zügen zu genießen. Warme Töne wie dunkles Lila, leuchtendes Orange und sattes Rot ziehen in die Beete ein. Sind die sich ständig verändernden Kunstwerke der Natur nicht schöner, als jedes Gemälde, das der Künstler schafft? Damit die Idylle noch lange anhält, muss der Natur zuliebe im September im Garten einiges erledigt werden.

Samenstände nicht achtlos abschneiden

Sommerblumen und Stauden blühen üppiger, wenn der Hobbygärtner Verblühtes regelmäßig entfernt. Im September gilt diese Regel nicht mehr. Um Saat für das kommende Jahr zu gewinnen, bleiben die Stängel stehen und reifen aus, bevor man die trockenen Samen abnimmt. Die übrigen Blütenstände von Arten mit festen Stielen überwintern bis ins kommende Frühjahr. Auf diese Weise bieten sie Wildvögeln Nahrung, mit Reif bedeckt sehen sie wunderschön aus. Also schon jetzt an die kommende Jahreszeit denken!

Auch Gemüsepflanzen bilden Samen, sofern man die Früchte nicht vorschnell erntet. Von samenfesten Sorten lassen sich ebenfalls Nachzuchten für die nächste Gartensaison gewinnen, beispielsweise vom Kopfsalat oder von der Möhre. Liebhaber entdecken aufgrund ihres einzigartigen Geschmacks, der Vielfalt und der zuverlässigen Möglichkeit der Weitervermehrung alte Sorten wieder neu. Von der Saatgewinnung bei Gurken und Zucchini raten Experten ab, da diese sich gelegentlich mit Zierpflanzen kreuzen, die ungenießbar sind.

Vorgarten umgestalten

Vorgarten

Vorgarten

Leider sind in den letzten Jahren immer mehr Hobbygärtner dem Trend gefolgt, ihre Vorgärten mit Steinen zuzuschütten. Sie erhofften sich pflegeleichte Flächen, in die sie wenig Zeit investieren müssen. Doch auch Steine veralgen und zwischen ihnen breitet sich Unkraut aus. Wie wäre es, sich auf die Natur zurück zu besinnen und echte Lebensräume für Nützlinge zu gestalten? Ästhetisch gestaltete Vorgärten ziehen nicht nur die Blicke von Besuchern an, sondern auch Insekten, Igel und Echsen. Anregungen zur umweltschonenden Vorgartengestaltung finden sich im Internet, in Fachzeitschriften oder in Büchern.

Noch schöner ist es, sich vor Ort ein Bild von verschiedenen Vorgärten zu machen und Inspirationen mit nach Hause zu nehmen. Wetten, dass ein bepflanzter Vorgarten mehr Charme besitzt als jede Steinwüste? Kühle Eleganz kann er ebenso ausstrahlen wie kraftvolles Highlight sein. Mag es der Gartenbesitzer lieber formal, ist dies ebenso kein Problem.

Oder er bestückt ihn in dezenten Tönen, damit der Vorgarten romantisch wirkt. Wer sich allein an dieses Projekt nicht herantraut, beauftragt einen Gärtner oder sucht Rat bei Gartenvereinen. Pläne zur Vorgartengestaltung lassen sich bequem vom Sofa oder Liegestuhl aus schmieden. Die beste Zeit für die Umsetzung ist der September, dann beginnt die Pflanzzeit für Stauden und Gehölze.

 

Blumenzwiebeln

Blumenzwiebeln

Blumenzwiebeln pflanzen

Schneeglöckchen, Krokusse, Tulpen und Narzissen blühen im zeitigen Frühjahr. Bienen, Hummeln und andere Insekten freuen sich darüber. Gerade wenn das Nahrungsangebot für die Nützlinge in der Natur noch spärlich ausfällt, soll der Garten ausreichend Pollen und Nektar bieten. Sonst würden die wichtigen Gartenhelfer verhungern. Damit die Blumenzwiebeln austreiben, kommt es nicht nur darauf an, sie mit der Spitze nach oben in die Erde zu setzen.

Wichtig ist ebenfalls die richtige Pflanztiefe. Experten empfehlen, jede Zwiebel dreimal so tief zu pflanzen, wie sie hoch ist. Ein Mix in Gruppen wirkt naturnahe. Um die Abstände nicht unnatürlich gleichmäßig zu wählen, wirft man eine Handvoll Zwiebeln in die Luft und lässt sie auf dem Boden landen. Wo sie auftreffen, werden die Knollen gesetzt. Zuvor lohnt es, auf geschickte Farbkombinationen und spätere Höhenstaffelungen zu achten. Die kleineren Zwiebelblumen sollen von den größeren nicht verdeckt werden.

Balkonkästen für die Terrasse werden ebenfalls im September für das kommende Frühjahr bestückt. Abwechslung bieten Blumenkästen und Schalen, wenn sie in Etagen bepflanzt sind. Eine Schicht aus Blähton gewährleistet die Drainage und verhindert Staunässe. In die Blumenerde werden große Zwiebeln wie Tulpen und Narzissen ganz unten gesetzt. Darüber folgen leicht versetzt Krokusse und Blausterne. Wer mag, setzt winterharte Gräser oder Efeu dazu. Den Kasten winterfest mit Noppenfolie und Sackleinen einpacken sowie bei frostfreiem Wetter das Gießen nicht vergessen!

Leere Beete weiterhin nutzen oder Gründüngung aussäen

Feldsalat

Feldsalat

Schwache Ernteerträge hängen nicht zwangsläufig mit einer ungünstigen Witterung zusammen. Oft ist der Boden schuld, den eine falsche Fruchtfolge oder Erosion auslaugen. Um dem Verlust von Nährstoffen vorzubeugen, werden dieselben Gemüsearten nicht nacheinander im Beet angebaut. Weiterhin soll der Boden das ganze Jahr hindurch bepflanzt sein, damit Sonnenstrahlen ihn nicht zu stark aufheizen und Bodenorganismen zerstören. Regen sowie Schnee können wichtige Mineralien außerdem nicht auswaschen. Abgeerntete Beete werden im September mit schnell wachsenden Kulturen bebaut, zu denen Schnittsalat, Feldsalat und Radieschen zählen. Soll ein Beet bis zur nächsten Saison nicht mehr bestellt werden, kommt Gründüngung aus Senfsaat, Bienenfreund oder Lupine zum Einsatz. Auch Bohnensaat mit nur noch geringer Lagerdauer kann als Stickstoffsammler verwendet werden.

Auch in der kommenden Saison werden die Pflanzen von Beginn an biologisch gestärkt. Ackerschachtelhalm und Brennnessel, aus denen sich Jauchen für das pflanzliche Immunsystem herstellen lassen, sind anfangs schwach ausgetrieben. Das Sammelgut dieser Kräuter lässt sich bereits im September trocknen und aufbewahren.